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KammerSpiele

Freitag, 28. Juni - Sonntag, 30. Juni

Kästner Darsteller mit Büchern

KammerSpiele „Der tägliche Kram“
28.-30. Juni 2019 | Festivalpreis VVK 40.- € inkl. VVK Gebühr | TK 50.- € | Konzerte Einzelpreis VVK 15.- € | TK 18.- € im Rahmen des Mosel Musikfestivals Mit diesem Wochenende laden wir unserem „KammerSpiel“ ein. Ganz im Sinne der klassischen Kammerspiel-Stätten ist die ehemalige Gießhalle unserer KulturGießerei ja ein kleiner Spielort für alle Sparten kulturellen Lebens. Hier können Gäste alles hautnah und unverfälscht erleben! Unsere KammerSpiele widmen sich vor allem dem Schauspiel und der klassischen Musik und stehen dieses Jahr ganz besonders unter dem Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre!

Céllage à Deux Sonja Lehrke und Angela Simons sind seit langem Pultkollegen bei diversen Orchesterkonzerten. Daraus ist die Idee entsprungen ein Celloduo zu gründen. Etliche Konzerte haben die beiden Cellistinnen seither gegeben, u.a. in der Stiftskurie St. Paulin in Trier im Rahmen der Kammermusikreihe und in der Klinikkonzertreihe in Wittlich. Speziell für dieses Programm kommen Werke von Joachim Reidenbach, der eigens ein Stück für Céllage à Deux komponierte, ein Duo von Hindemith, ebenso vier moderne Tänze von Zehm. Gliere, einem deutschen Komponisten, der nach Russland auswanderte und dort um 1958 starb) und weitere Werke aus den letzten 100 Jahren. Angela Simons studierte Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy bei Professor Weber. Nach ihrem Diplom wechselte sie nach Brüssel an das Königliche Konservatorium in die Meisterklasse von Harro Ruijsenaars. Sie spielte bei den Düsseldorfer Symphonikern, entschied sich aus familiären Gründen für die freiberufliche Tätigkeit als Cellistin. Sie gestaltet Lesungen und begleitet Texte und Prosa mit ihrem Cello. Regelmäßig gibt sie Konzerte, spielt u.a. im Parnass-Ensemble mit. Sie ist gern gesehener Gast bei Chor- und Orchesterkonzerten, unterrichtet an der städtischen Musikschule Karl Berg und spielte Bühnenmusik am Theater Trier. Sonja Lehrke erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von acht Jahren. Mit 15 Jahren wurde sie Jungstudentin an der Hochschule für Gestaltende Kunst und Musik in Bremen und studierte nach dem Abitur an der Musikhochschule Lübeck und an der Hochschule für Darstellende Kunst und Musik in Hannover Orchestermusik sowie Musikpädagogik (Abschlussnote „sehr gut, mit Auszeichnung“). Ihre Lehrer waren Gunter Ribke und Prof. Friedrich Jürgen Sellheim. Sie war aktive Teilnehmerin an Internationalen Meisterkursen bei Aurora Natola-Ginastera, Michael Flaksman, Gerhard Mantel, Boris Pergamenschikof und Frans Helmerson. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit und der gelegentlichen Mitwirkung bei Fernsehproduktionen (RTL, NDR 3, ARD) tritt sie regelmäßig solistisch sowie in kammermusikalischen Besetzungen auf. Freitag 28. Juni 2019 | 19.30 Uhr Ticketpreis VVK 15.- € | AK18.- € Astra Trio Enthusiasmus, die Liebe zur Musik und Freundschaft haben Monika, Olja und Emirhan zueinander gebracht. Gemeinschaftliches Musizieren auf sensibelstem Niveau, vermischt mit Humor und gutem Kontakt zum Publikum machen die Konzerte des ASTRA Trios zu einem sehr lebendigen Erlebnis. Ein abwechslungsreiches und ansprechendes Programm wird von dem internationalen Astra Trio aufgeführt. Die gebürtige Saarburgerin Monika Geibel (Violine) bringt mit ihren Mitspielern Olja Bučo (Kroatien, Piano) und Emirhan Tuga (Türkei, Klarinette) Kompositionen von Bruch, Khachaturian, Yves, Milhaud, Dubois und Arutiunian zu Gehör. Ein Programm von romantisch bis folkloristisch, welches aber selbst in der Moderne noch eingängig ist und fasziniert. Das ASTRA Trio spielt in diesem Programm ausschließlich Werke, die im 21. Jahrhundert komponiert wurden. Aram Khachaturian schrieb nur zwei Kammermusikwerke: eines davon ist das Trio (1932). Durch seine slawisch-folkloristischen Elemente ist es ein sehr eingängiges Werk. Khachaturian kommt wie auch Alexander Arutiunian aus Armenien, sah sich aber als Sowjetkomponist. 1949 schrieb er eine Ode an Lenin für ein großes Symphonieorchester. Max Bruch erlebte als romantischer Komponist die Entstehung der Weimarer Republik. Er starb 1920 in Berlin und vollendete in diesem Jahr als 82-jähriger sein hochromantisches Oktett, beeinflusst von Brahms und mit der Vitalität von Felix Mendelssohn Bartholdi. Charles Ives ist bis heute einer der modernsten Komponisten seiner Generation, der sich auch politisch engagierte. Schönberg schrieb über ihn: “Es wohnt ein großartiger Mann in unserem Land – ein Komponist.” Pierre Max Dubois war Schüler van Darius Milhaud der 1949 sein 4. Klavierkonzert op 295 beendete. Das Trio op. 157b (1936) von Darius Milhaud ist im Stil einer traditionellen Suite komponiert. Seine deutlich erkennbare lateinamerikanische Rhythmik und Harmonik entführen uns nach Brasilien.

Darius Milhaud hat hier ein äußerst lebensbejahendes Stück Weltmusik geschrieben. Die Suite von Alexander Arutiunian wurde erst 1992 geschrieben, also am Ende dieses turbulenten Jahrhunderts. Samstag 29. Juni 2018 | 19.30 Uhr Ticketpreis VVK 15.- € | AK18.- € Der tägliche Kram Ein Erich Kästner Programm mit Wigand Alpers und dem Mercurius-Musik Ensemble Auf den Spuren des großen deutschen Dichters, Kinderbuchautors, kritischen Beobachters und treffsicheren Erzählers. Wigand Alpers und das Mercurius-Musik Ensemble lassen Erich Kästner in seiner vielfältigen Art lebendig zu Wort kommen. Ein Literaturprogramm, das die Texte und die Musik aus der Zeit des Schriftstellers geschickt miteinander verbindet. 2019 feiert Erich Kästner, einer unserer populärsten Dichter, seinen 120. Geburtstag. Ein guter Anlass, ein außergewöhnliches und abwechslungsreiches Programm mit Kästner-Texten und Musik seiner Zeit zu bringen. Ausführende sind der Schauspieler Wigand Alpers und die beiden Musiker des Mercurius-Duos aus Dresden, welches sich mit Christoph Geibel (Violine) und Alexander Köhler (Klavier) bereits einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Mit dem Programm „Der tägliche Kram“ – Lebensreise des Erich Kästner soll Erich Kästner in seiner vielfältigen Art lebendig zu Wort kommen: Zunächst mittels seiner Lyrik, in der er das Mittlere und Gewöhnliche aufspürt und wortgewandt sowohl unterhaltend, als auch nachdenklich, ebenso ermahnend und natürlich auch erheiternd darbietet. Dazu seine Prosa, die vor Charme und Zauber, Komik und Herz sprüht. Des Weiteren kommen auch einige seiner Reportagen zu Gehör kommen, die für ihn ab 1926 die geeignete Form waren, Kurioses oder für ihn Ärgerliches zu kommentieren. Zwischen den Kurzgeschichten und Gedichten erklingen Musikstücke von Klassik bis Kaffeehausmusik und improvisatorische Überleitungen, die eigens hierfür arrangiert mit den Texten und der Zeit in Verbindung stehen. Dieses literarische Programm bringt zusammen mit seinem speziell darauf zugeschnittenen musikalischen Rahmen die unterschiedlichen Lebensphasen Kästners herzerfrischend und unterhaltsam zu Gehör. Das Programm lässt die Stimmung einzelner Stationen in seinem Leben – Kindheit, erster Weltkrieg, Zeit der Inflation, Neubeginn nach dem 2. Weltkrieg – wiederaufleben, die auch heute weder an Aktualität verloren hat, noch die Emotionalität vermissen lässt und die Kästner schon damals so treffend in Worte kleide

Details

Beginn:
Freitag, 28. Juni
Ende:
Sonntag, 30. Juni

Veranstaltungsort

Kulturgießerei
Staden 130
Saarburg, 54439 Deutschland
Telefon:
06581 2336
Website:
www.kulturgiesserei-saarburg.de

Veranstalter

Kulturgießerei Saarburg
Telefon:
06581 2336
E-Mail:
info@kulturgiesserei-saarburg.de
Website:
www.kulturgiesserei-saarburg.de