„Eine Murmel gegen das Vergessen“

 Der Holocaust-Überlebende Gerd Klestadt zu Gast in SaarburgDer Holocaust-Überlebende Gerd Klestadt zu Gast in Saarburg
Am 19.11.2020, um 19 Uhr, laden wir im Rahmen unserer Initiative
„AUGEN AUF – AKTIV GEGEN ANTISEMITISMUS“ den HolocaustÜberlebenden Gerd Klestadt zu einem Zeitzeugengespräch in die
Stadthalle nach Saarburg ein.
Gerd Klestadt wird 1932 als Kind jüdischer Eltern in Düsseldorf geboren.
Als ab 1933 die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht kommen
und die Diskriminierung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung
beginnt, zieht seine Familie nach Den Haag (Niederlande). Ab Mai 1940
war seine Familie dort erneuter Verfolgung ausgesetzt und musste sich
verstecken. Nach dem Verrat des Versteckes durch Nachbarn und der
Verhaftung der gesamten Familie folgte die Deportation in das
Durchgangslager Westerbork und elf Monate später in das
Konzentrationslager Bergen-Belsen. Dort starb sein Vater im Februar
1944. Im April 1945 wurden Gerd, sein Bruder und seine Mutter von den
US-Truppen befreit.

Seit etwa 20 Jahren engagiert sich Klestadt in der Erinnerungsarbeit. Er
geht in Schulen und Bildungseinrichtungen, um über die Verbrechen des
Nationalsozialismus aufzuklären.

Do | 19. November | 19:00 Uhr | Stadthalle Saarburg (Heckingstraße 12)
Anmeldung erforderlich unter Mitarbeiter@Saarburg-Vielfalt.de